Internet Glossar

 

Begriff Texte Siehe auch
W3C   siehe unter: World Wide Web Consortium
Wahlverfahren Als Wahlverfahren bezeichnet man die Art, wie ein Telefon die gewählte Rufnummer an die Vermittlung weitergibt.

Beim Impulsverfahren geschieht das durch kurze Unterbrechungen der Leitung.
Bei der Tonwahl werden die Ziffern durch Töne übermittelt, die eine verschieden hohe Frequenz haben.
Frequenz, POTS
WAIS Die Abkürzung für "Wide Area Network Service" bezeichnet einen Internet-Dienst zum Auffinden von Informationen die in einer oder mehreren Datenbanken gespeichert sind. Das WAIS-System, entwickelt vom US-Hardware-Hersteller Thinking Machines. Interessant ist, daß die Suchergebnisse bei WAIS in einer Rangfolge (Score) dargestellt werden. Das System krankte von Anfang an daran, daß es kaum vernünftige Client-Programme gab. Inzwischen haben die Entwickler angesichts der Möglichkeiten im WWW, die Weiterentwicklung wohl eingestellt. Gopher, LAN, WAN
WAN Die Abkürzung für "Wide Area Network" bezeichnet einen Weitverkehrsnetz, in dem Computer bzw. lokale EDV-Netze (LANs) über größere Distanzen miteinander verbunden sind.
Derartige Netze gewinnen in letzter Zeit zunehmend auch für die Übertragung von digitalen Audio- und Videosignalen an Bedeutung.

WANs werden in Europa meist von den Telekommunikationsprovider, wie der Deutschen Telekom betrieben, so dass insbesondere der Übergang zwischen zwei Netzwerken für den Anwender von besonderer Bedeutung ist.
Als WAN-Techniken sind derzeit ISDN sowie die Technologien FPS (Fast Packet Switching), SDH (Synchrone Digitale Hierachie) und ATM (Asynchronous Transfer Mode) zu nennen. Mit 10-Gigabit-Ethernet (Ethernet-WAN) soll auch Ethernet im Weitverkehrsbereich Einzug halten.
Internet , LAN , Network, Ethernet
warez Ausgesprochen als wäre das "z" ein "s". Es bezeichnet kommerzielle Software, die durch Software-Piraten kopiert und durch BBS und das Internet vertrieben werden. Dabei haben die Piraten den Kopierschutz und das Registrations-Schema deaktiviert. Unnötig zu sagen, daß die Verbreitung und Benutzung von "warez" illegal ist. Im Gegensatz dazu kann Shareware und Freeware frei kopiert und weitergegeben werden. Freeware, Kopierschutz, Shareware, Software-Piraten
WAV Das WAV Format ist ein Dateiformat für digitale Audiodateien. Anders als MP3 und andere Dateiformate mit Datenkompression werden die Audiodaten im Wave Format als Rohdaten gespeichert, d.h. in der Regel nicht komprimiert.

Das WAV-Format (eigentlich RIFF WAVE) hält sich an das von Microsoft für das Betriebssystem Windows definierte "Resource Interchange Format" (RIFF).

Das RIFF-Format ist blockweise aufgebaut, ein Block wird als chunk bezeichnet.

Eine Wave-Datei kann folgende Arten von chunks enthalten :

  • fmt-chunk
  • fact-chunk
  • cue-chunk
  • playlist-chunk
  • assoc-data-list
  • wave-list-chunk
  • data-chunk

Weitere Informationen:

WAVE PCM soundfile format:
http://soundfile.sapp.org/doc/WaveFormat/
Ogg, Vorbis
Web   siehe unter: WWW
WorldWideWeb Browser

Der erste Browser hieß WorldWideWeb und wurde 1990 von Tim Berners-Lee, dem Erfinder des WWW, unter NeXTStep entwickelt. Es folgte der Mosaic unter X-Windows, aus dem die anderen Browser hervorgegangen sind.

Hier ist ein screen shot (242kB) von WorldWideWeb-Browser.

Tim Berners-Lee, World Wide Web, CERN
Web   siehe unter: WWW
Web Designer Web Designer (besser: Webautoren) gestalten im Auftrag professionelle Seiten für das World Wide Web. World Wide Web
Web Radio Übertragung von Radiosendungen (zum Beispiel: CNet Radio (CNET Radio) mittels "streaming audio"-Technologie via World Wide Web. Anders als bei normalen AIFF-, WAV- oder AU-Audio-Dateien muß nicht erst die gesamte Datei übertragen werden, bevor das Abspielen beginnt. Nötig ist hierzu allerdings ein Plug-In wie RealAudio (Real Online Radio). Die Erhöhung der Modem-Übertragungsraten und die Verbesserung der Kompressionsverfahren, haben die Tonqualität etwas verbessert, es klingt allerdings immer noch wie das alte "Dampfradio". Plug-In, RealAudio, streaming audio, Web TV
Web Space Bezeichnung für Speicherplatz auf einem Web-Server zur Speicherung von Web-Applikationen. Web Space wird von fast allen Providern gegen Entgeld (bei privaten Homepages oft auch kostenlos) zur Verfügung gestellt. Provider, Server
Web TV Unter diesem Fachausdruck versteht man einen Alternativ-Zugang zum Internet. Hierbei wird nicht wie üblich ein Personalcomputer zur Internet-Nutzung eingesetzt, sondern ein TV-Equipment bestehend aus Fernsehgeraet, einer Set-top Box sowie einer drahtlosen Tastatur.
Bei Web-TV können Anwender aus Ihrem Fernsehsessel quasi per Fernbedienung im Internet surfen, Informationsseiten brufen, Daten versenden etc.
Web Radio
Weblog   siehe unter: Blog
Web Whracker Ein Offline-Browser mit einer übersichtlichen Oberfläche und flexiblen Such- und Filterfunktionen. Eine eingeschränkte Testversion (läuft nach dem Download von 15 Sites mit maximal 2 Ebenen ab) ist erhältlich unter http://www.ffg.com/. Der Preis der Vollversion liegt bei ca. $50. Web Whracker gibt es zur Zeit für die Betriebssysteme Windows 95 und NT. Offline-Browser
Web-Katalog Verzeichnisse von Web-Seiten, die im Gegensatz zu den Suchmaschinen nicht automatisch, sondern durch redaktionell bearbeitete Einträge des jeweiligen Informationsanbieters (Beispiel: Yahoo!, Excite oder Infoseek) entstehen. Die Seiten werden unter bestimmten Kategorien abgelegt. Eine Stichwortsuche ist möglich. Crawler, Suchmaschinen
Web-Operas Web-Operas (oder Cyber-Soaps) versuchen die gleichen Inhalte wie Soap-Operas im Fernsehen ins Internet zu bringen. Durch eine Kombination von Texten, Audio- und Video-Sequenzen entsteht eine Fortsetzungsgeschichte, die auf ähnliche Erfolge wie die früheren Radio- und Fernsehserien zielt. Während die Audio- und Videoübertragung noch nicht ausgereift ist, leben die Cyber Soaps von der Interaktivität. So kann der Benutzer oft E-Mails an die Charaktere schicken, mit anderen über die Serie diskutieren oder Einfluß auf den Verlauf nehmen. Ein paar Online-Serien haben einen recht großen Etat wie zum Beispiel "The East Village" oder "The Spot", die 1995 zur "Cool Site of the Year" avancierte. Andere Serien glänzen durch eine hervorragend geschriebene Story und Bilder wie "MelrosEast" und "Hollywood Blvd 101" (über Filmstudenten aus LA). Diese ab Mitte der 90er Jahre gestartete Web-spezifische Unterhaltung hat sich als finanziell riskant erwiesen. American Cybercast, die Produzenten von "The Spot" mußten im Januar 1997 Konkurs anmelden, die Serie wurde allerdings von einem anderen Produzenten aufgekauft. Online-Spiele
Web-Server Allgemein gesprochen, ist ein Server ein Computer, der seine Dienste anderen Computer in einem Netzwerk zur Verfügung stellt. Ein Web-Server ist ein spezieller (meistens sehr großer und schneller) Computer, der alle Seiten und Dateien einer Web-Site enthält, auf die man via WWW zugreifen kann. Client/Server, Site, WWW
Web-Verzeichnis Web-Verzeichnisse sind große Verzeichnisse mit einer Vielzahl von Rubriken. Genau genommen sind das indexorientierte Suchmaschinen. In vielen Fällen werden die zu erfassenden Web-Seiten von Menschen in Augenschein genommen und katalogisiert. Suchende die nicht genau wissen, mit welchen Begriffen sie suchen sollen, können sich in der entsprechenden Rubrik einen Überblick verschaffen. Solche indexorientierten Suchmaschinen haben inzwischen meist auch eine Suchfunktion. Suchmaschine
Web.de Web.de ist eines der wenigen heimischen Web-Verzeichnisse. Das Angebot beschränkt sich auf deutschsprachige Seiten und ist speziell für Surfer geeignet, die lokale Homepages suchen. Ähnlich wie bei Yahoo muß man eine Seite bei Web.de anmelden, um in den Katalog aufgenommen zu werden. Es gibt keine automatische Suche nach neuen Sites. Inzwischen hat der Gesamtbestand deutlich mehr als 50000 Seiten erreicht, alle in übersichtlichen Rubriken indiziert.
Die Suche in Web.de ist bewußt einfach gestaltet worden. Sie bietet jedoch einige Optionen. Phrasen und Satzteile können ohne Anführungsstriche eingegeben werden. Alle Sucheingaben werden als Wortbestandteile interpretiert.
Ein besonderes Highlight sind die sogenannten "Cool Spots", die jede Woche neu gekürt werden. Hier werden die besten Seiten der Woche vorgestellt.
Diese Trophähe ist besonders bei Homepage-Bastlern begehrt, sichert sie doch eine deutliche Steigerung der Einschaltquote.
Suchmaschine, Web-Verzeichnis
Webby Award Wenn Sie schon längere Zeit online sind, werden Sie vielleicht wissen, daß unzählige Organisationen wie zum Beispiel Magellan, Lycos, Yahoo! Internet Life etc.) alljährlich Preise (Awards) für die besten Seiten im Web vergeben. Auch der Encyclopedia Britannica Internet Guide vergibt Auszeichnungen wie "Best of the Internet" oder "Best of the Web" für jede Site, die man dazu würdig erachtet.
Vielleicht fragen Sie sich, wer von den vielen Dutzend Preisen den nun der beste ist? Wer ermittelt objektiv die beste Site des Jahres? Nach reiflicher Überlegung kann man die Auszeichnung des Webby Award sicher zu den besten seiner Art zählen.
Bekannt als "The Oscars of the Web", ist der Webby Award die Auszeichnung für die kreativsten und innovativsten Web-Sites des Jahres. Der Webby Award 1998 wird in diesen Tagen in San Francisco verliehen. Unter der oben genannten Adresse können Sie sich zu der Liste der nominierten Sites durchklicken. Per Hyperlink können Sie die Sites dann auch direkt aufsuchen. Wenn Sie dieses Zeilen im Information Center Internet regelmäßig lesen, werden Ihnen viele Sites schon bekannt vorkommen. Sicher sind Sie auch auf das Ergebnis der Jury gespannt.
Site
Webmaster Eine Person, die für die Erstellung, Organisation und den Betrieb einer Website verantwortlich ist. Neben Kenntnissen der Server-Software muß ein Webmaster über HTML-, Java-, Javascript-, ActiveX- und CGI/Perl-Kenntnisse verfügen. Außerdem koordiniert er häufig die Arbeiten, Ideen und Ressourcen eines Teams. ActiveX, CGI, HTML, Java, Perl, Website
Webring Ein Webring ist eine Möglichkeit Web-Sites nach einem bestimmten Thema zu organisieren. Durch Links von einer Web-Site zur anderen, kann man diese wie in einem Kreis nacheinander besuchen. Dazu genügt ein Klick auf den "Vorwärts"- oder "Zurück"-Button des Browsers. Je nach Ringgröße, kommt man so mehr oder weniger schnell zum Ausgangspunkt zurück.
Weitere Informationen bekommen Sie bei Webring.org (http://www.webring.org/).
Browser, Site, Web
WebSpyder Wenn Sie sich fragen, was Sie mit den alten 286er-Rechnern anfangen sollen, die bei Ihnen noch als Staubfänger herumstehen, dann haben wir eine Lösung für Sie. Verwandeln Sie Ihre Uralt-Geräte mit einem minimalen Kostenaufwand doch in vollwertige Web-Browser. Sie benötigen dazu nicht einmal Windows. Mit der Beta-Version des neuen WebSpyder können Sie auch ältere DOS-Geräte noch sinnvoll einsetzten. WebSpyder benötig nur 6 MB Plattenplatz und kommt, man glaubt es kaum, mit 2MB Arbeitsspeicher aus. Im Vergleich zu den riesigen Ressourcen-Bedarf des Netscape Navigators oder Internet Explorers und der nötigen Plug-Ins, ist das unglaublich wenig.
WebSpyder, das von der Firma Caldera unter Novell DOS entwickelt wurde, läuft unter DR DOS 3.41 oder höher, unter MS-DOS 3.31 oder höher oder unter IBM PC DOS 4.0 oder höher. Durch die Unterstützung hochauflösender Grafik erreicht man die gleiche Qualität wie bei den Windows-Browsern. Empfohlen wird eine SVGA-Grafikkarte mit einer Auflösung von 800x600 oder 1024x768 Bildpunkten, aber selbst der alte CGA-Standard wird noch unterstützt.
Es ist wirklich schön, das durch Software wie WebSpyder alte, aber noch funktionstüchtige Computer, wie sie zum Beispiel oft an Schulen zu finden sind, wieder zu gebrauchen sind. Die Beta-Version können Sie übrigens kostenlos downloaden.
Betriebssysteme, MS-DOS
Webzine Ein Magazin, das nur als Online-Ausgabe im WWW zu lesen ist. Eine gedruckte Ausgabe gibt es meistens nicht. Beispiel: WebReview (http://webreview.com/). Oft auch Zine oder E-Zine genannt. Web, Zine
Weihnachtsmann   siehe unter: Santa Claus
Weizenbaum, Joseph

Professor Dr. Joseph Weizenbaum würde am 8. Januar 1923 als Kind jüdischer Eltern in Berlin geboren, emigrierte er nach der Machtergreifung der Nazis 1936 mit seinen Eltern in die Vereinigten Staaten, wo er ab 1941 Mathematik studierte. Das Studium an der Wayne-University in Detroit/Michigan - unterbrochen während des Krieges durch Dienst in der meteorologischen Abteilung der Luftwaffe - endete mit den Abschlüssen BS (1948) und MS (1950), danach wurde er Mitarbeiter bei einem Computer-Projekt. Von 1955 bis 1963 arbeitete Joseph Weizenbaum als Systems Engineer im Computer Development Laboratory der General Electric Corp. und war dort u.a. an der Konzeption des ersten Computer-Banksystems beteiligt.

1963 begann er seine Tätigkeit am Massachusetts Institute of Technology (MIT), zunächst als Associate Professor, ab 1970 als Professor für Computer Science. In den frühen 60er Jahren entwickelte er dort "ELIZA", ein Computerprogramm, welches in der Lage war einen schriftlichen Dialog scheinbar mit inhaltlichem Verständnis zu führen (Weizenbaum 1965). In Wirklichkeit wurden die Antworten nur nach einfachen Regeln und Schlüsselworten generiert.

Am 8. Januar 1998 erhielt Joseph Weizenbaum einen Preis des Forum InformatikerInnen für Frieden und gesellschaftliche Verantwortung für seine Verdienste und seinen Einsatz für Verantwortung in der Informatik.

Derzeit lebt Joseph Weizenbaum in einer kleinen Wohnung in Berlin. "Aber nicht als Zurückgekehrter in die Heimat, das ist Bullshit. Ich habe keine Heimat. In den USA gibt es das Wort nicht, nur Hometown, und wer dort bleibt, hat selbst Schuld. Ich hätte gerne beim Zusammenbruch hier gelebt, mit all den Chancen."

Beats Biblionetz: Joseph Weizenbaum
http://beat.doebe.li/bibliothek/p00029.html

Eliza, Alan Turing, Künstliche Intelligenz
WhoWhere WhoWhere ist, ähnlich wie Four 11, ein Suchdienst für E-Mail-Adressen. Natürlich wird bei WhoWhere gerne Ihre eigene E-Mail-Adresse entgegengenomen. Doch wie viele Informationen Sie über sich veröffentlichen, liegt in Ihrem Ermessen. Eingeben können Sie Ihren Namen und Ihre Post-Anschrift, wenn Sie wollen aber auch Ihre Telefonnummer, Hobbies, Zugehörigkeit zu einem Verein und einen persönlichen Hinweis. Zum Dank dafür erhalten Sie per E-Mail ein Paßwort zur Nutzung der Adreß-Datenbank. Außer Privatadressen kann man bei WhoWhere auch die Anschriften von Firmen und Organisationen ermitteln. Der Dienst ist kostenlos.

Die Suche bei WhoWhere ist ebenfalls sehr leicht.Sie kann beispielsweise auf eine bestimmte Domain beschränkt werden. Das Ergebnis enthält alle Informationen, die zur Zeit in der Datenbank gespeichert ist, sortiert nach "highly", "probably" und "possebly relevant".

WhoWhere arbeitet im Moment in englischer, französischer und spanischer Sprache. Diese ausgezeichnete E-Mail-Suchmaschine mit ihrer anschaulichen Oberfläche sollte in keiner Bookmark-Datei fehlen.
E-Mail, Four 11
Win32 Ein Windows API (Application Programming Interface) zur Entwicklung von 32-Bit-Applikationen. Win32 ist Bestandteil von Windows 95 und NT, so daß Win32-Applikationen in beiden Umgebungen laufen. Es ist auch möglich Win32-Applikationen unter der 16-Bit-Version Windows 3.x laufen zu lassen, wenn das Win32s Runtime-System installiert wird. API, Win32s, Windows, Windows 95, Windows NT
Win32s

Abkürzung für WIN32 subset, eine Software, die unter Windows 3.1 oder Windows für Workgroups installiert werden kann, um 32-Bit-Applikationen ausführen zu können. Wie der Name schon sagt, ist Win32s ein Teil des Win32 API, daß von Windows 95 und Windows NT benutzt wird.

Viele Applikationen werden aus Gründen der Performance für Win32s geschrieben. Bei der Installation einer solchen Applikation auf dem 16-bit Windows-System, wird automatisch Win32s mit installiert.

Win32, Windows
Wincode Wincode ist ein effektiver und schneller Weg, Binärdateien im Usenet zu kodieren oder zu dekodieren. Das Programm unterstützt nicht nur die UU-Kodierung, sondern kann auch bei MIME (Base 64)-, BinHex-, BOO-Formaten eingesetzt werden. Sogar die Definition eigener Dateitypen ist möglich. Wincode verfügt über eine praktische Script-Sprache, mehrere zu dekodierende Dateien werden automatsich zusammengefügt. Das Programm verfügt über sehr viele Funktionen und ist Freeware. Nur die Help-Datei mit zahlreichen Tips kostet $5.
Erhältlich bei:

Wincode
Encoding, Decoding
Windows Software-Produkt des weltweit größten Softwareherstellers Microsoft. Grafische Benutzeroberfläche für das Betriebssystem DOS, die derzeit von schätzungsweise 60 Millionen PC-Anwendern genutzt wird. Windows 95 setzt in weiten Teilen nicht mehr auf das alte DOS. Betriebssystem
Windows CE Ein von der Firma Microsoft entworfenes Betriebssystem für kleine Elektronikgeräte oder Handheld Computer. Die Bezeichnung CE wird oft von Compact Edition oder von Consumer Electronic abgeleitet, aber so ganz genau scheint das niemand zu wissen. CE wird in vielen Fällen als Betriebssystem für Handheld-PCs eingesetzt. Windows CE ist nicht kompatibel zu Windows 3.1 und in einigen Fällen auch nicht zu Office 97. Personal Digital Assistant
Windows Explorer Der Explorer ist ein wichtiges Windows-95-Programm. Mit seiner Hilfe kann man Dateien suchen, löschen, umbenennen oder kopieren. Der Explorer ist außerdem für den Zugriff auf Netzlaufwerke wichtig. So kann man zum Beispiel Festplatten auf einem anderen Computer eigene Laufwerksbuchstaben zuordnen. Dadurch ist das Laufwerk wie eine eigene Festplatte zu benutzen. Betriebssystem
Windows NT Netzwerkfähiges Multi-User, Multi-Task-Betriebssystem der Firma Microsoft. Die Abkürzung NT steht für "New Technology". Windows, Windows CE, Microsoft
winnowing   siehe unter: chaffing
Winsock Der Winsock (Windows Socket)-Treiber ermöglicht der Netwerk-Software Internet-Transaktionen unter dem Windows Betriebssystem vorzunehmen. Protokoll, Windows
Wintel Bezeichnung für Computer, die unter dem Microsoft Betriebssystem Windows arbeiten und einen Intel Mirkroprozessor verwenden. Das tirfft mitlerweile auf 80% der heutigen Personal Computer zu. Intel, Micorsoft
WinZip Das wohl populärste Tool zurKompression und Dekompression von Dateien unter Windows. Web-Adresse:

 

http://www.winzip.com.
Kompression, PKZip
WIPO Die World Intellectual Property Organization (WIPO) ist eine Organisation zum Schutze von Patenten und anderen Formen geistigen Eigentums, mit dem Sitz in Genf. ITU
Wizard Synonym für einen MUD-Administrator. Administrator, MUD
World Wide Web Consortium Das http://www.w3.org World Wide Web Consortium wurde gegründet, um den Benutzern eine einheitliche Nutzung des Webs zu ermöglichen. Mit anderen Worten, es kümmert sich um die Festlegung der Spezifikationen und Standards. Das hat zunächst einmal nichts mit den verwendeten Protokollen zu tun, auch nicht die Art und Weise, wie die Computer miteinander kommuniziern, hier geht es um solche Dinge wie Schriftarten, Grafik und 3D-Animation. Das Konsortium spricht auch Empfehlungen zu Sicherheitsproblemen, Datenschutz und Copyright aus.

Das W3C begann seine Arbeit im Jahre 1994 am CERN (Conseil Européen pour la Recherche Nucleaire) in Genf in der Schweiz. Dort in den Labors der Atomphysiker wurde aus einem einfachen Informationssystem schließlich das World Wide Web. Zu dieser Zeit arbeitete dort Tim Berners-Lee, der Gründer des W3C. Am CERN hatte er in den Jahren 1992 und 1993 die Möglichkeit, die grundlegenden Technologien wie HTML, HTTP und URL zu definieren bzw. zu entwickeln.

Nachdem das Web enstanden war und seinen Siegeszug um die Welt begann, gab es zunächst ein paar Probleme mit einer anderen Gruppe, die im Internet die Standards festlegt: die Internet Engineering Task Force, auch IETF genannt. Erst als die Hauptakteure wie Microsoft und Netscape mit W3C zusammenarbeiteten, ging die Autorität wieder auf das Konsortium zurück.

Die meisten der W3C-Arbeiten sind offene Standards und für alle Mitglieder zugängliche Empfehlungen. Am Konsortium gibt es über 50 Mailinglisten, in denen über alle Fragen ausführlich diskutiert wird.
Web
WorldsAway Wie sehr Online-Chat in einer virtuellen Realität Spaß machen kann, erfahren Sie in der virtuellen Welt WorldsAway.
Um bei WorldsAway mitzumachen, benötigen Sie eine spezielle Software, die man zunächst kostenlos vom Server herunterladen muß. Nach der Installation der Software kann man sich gleich ins Getümmel stürzen, jedoch nicht ohne sich vorher eine virtuelle Persönlichkeit, Avatar genannt, zugelegt zu haben. Bei WorldsAway sind die Avatars leichter zu bedienen, als in den meisten anderen Welten.

Die Ausfürungen der Bewegungen kann man auf dem Bildschirm verfolgen.
Die Avatars in WorldsAway verfügen über eine große Palette an Ausdruckmöglichkeiten, Gebärden und Bewegungen. So können Sie beispielsweise leicht mit Ihrem Avatar Achselzucken oder Verbeugungen durch Klicken auf ein Menü hervorrufen.

Bei einem Spaziergang durch die wunderschön gestaltete virtuelle Welt, werden Sie feststellen, daß sich die Beine der Figur ziemlich natürlich bewegen. Wenn Sie das erste Mal nach Kymer (so heißt die Stadt in WorldsAway) kommen, landen Sie auf dem Deck der Argo, einem Schiff, das Sie in diese Welt gebracht hat. Dort werden Sie von einem Papagei begrüßt. Achten Sie auf die Worte des Tieren, sie enthalten bereits wichtige Informationen. Danach können Sie mit der Erkundung der virtuellen Welt beginnen. Es empfiehlt sich jedoch, sich einen sachkundigen Führer zu suchen.
Chat, IRC, virtuelle Welten
WS_FTP WS_FTP (http://www.ipswitch.com/products/ws_ftp/) ist ein FTP-Programm, ein Veteran aus alten Internet-Zeiten, das im Laufe der Jahre immer wieder verbessert wurde. Und die gute Nachricht ist: Für den privaten Gebrauch ist dieser FTP-Client noch immer kostenlos zu benutzen.

Die Oberfläche, immer mal wieder aufpoliert, folgt der Microsoft-Empfehlung für die Gestaltung einer Oberfläche und ist sehr intiutiv zu benutzen. Als Benutzer findet man die für diese Programme typischen zwei Fenster mit den Informationen über die Verzeichnisse und Dateien. Zum Übertragen selektiert man eine Datei und zieht sie einfach mit gedrückter Maustaste in das andere Fenster.

Auch das Anlegen und Löschen von Verzeichnissen auf dem lokalen Computer oder dem FTP-Server, ist denkbar einfach. Dazu verfügt das Programm über unzählige Optionen, mit deren Hilfe man WS_FTP an seine Wünsche und Bedingungen anpassen kann.

Außer der kostenlosen Grundversion existiert eine als Shareware verkaufte Pro-Version, die über einen erweiterten Funktionsumfang verfügt. Ebenso wie beim FTP Browser 2, kann auch WS_FTP die Server-Konfiguration speichern. Was fehlt, wäre vielleicht eine Funktion, welche eine abgebrochene Verbindung wieder aufnimmt, hier streicht WS_FTP die Segel.
Ansonsten ist dieses FTP-Programm sehr robust und einfach zu bedienen. Und im Preis (0,- DM) war dieser FTP-Klassiker schon immer unschlagbar.
FTP
WWW

World Wide Web

  1. Die Gesamtheit der Hypertext-Server (HTTP-Sever), die es ermöglichen Texte, Sound, Video und Grafik zusammen darzustellen.
  2. (seltener benutzt) Die Gesamtheit der Internet-Ressourcen, auf die mittels Gopher, FTP, HTTP, Telnet, Usenet und WAIS zugegriffen werden kann.
Browser, FTP, Gopher, HTTP, Telnet, URL, WAIS
WYSIWYG Die Abkürzung steht für "What You See Is What You Get" und bezeichnet ein Text-System, bei dem man den Text auf dem Bildschirm genauso sieht, wie er gedruckt aussehen würde. Im Gegensatz dazu sind nicht WYSIWYG-Systeme nicht in der Lage die unterschiedlichen Schriftarten, -größen und Grafiken auf dem Bildschirm darzustellen. WYSIWYG-Systeme werden häufig beim Desktop-Publishing eingesetzt. Desktop publishing, Font, PostScript, Resolution, WYSIWYP

Autor Peter Klau:

Derzeit lebt Peter Klau in Dortmund und hat bis jetzt zahlreiche Titel über das Internet, MP3, PGP, Online Banking und verwandte Themen veröffentlicht und ist auch durch Beiträge in Zeitschriften als Experte ausgewiesen.