Internet Glossar

 

Begriff Texte Siehe auch
Babbage, Charles Charles Babbage, englischer Mathematiker u. Nationalökonom, (geb: 26.12.1792) in Teignmouth, Devonshire, gestorben am 18. 10. 1871 London; wird oft als einer der Väter des Computers genannt. Mit seiner Erfindung der "Analytical Engine" lieferte er eine wichtigen Beitrag zur Entwicklung des Computers. Seine bekannteste Erfindung war jedoch die "Difference Engine", eine programmgesteuerte, allerdings mechanische Rechenmaschine, zur Erstellung mathematischer Tabellen. Babbage begann seine Arbeiten an dem riesigen Gerät im Jahre 1823. Er brauchte 10 Jahre, um die aus mehr als 2000 Teilen bestehende Maschine fertigzustellen. 1833 beendete er das Projekt und wandte sich der viel komplexeren "Analytical Engine" zu. Obwohl er dieses Gerät nie vollenden konnte, manche sagen, wegen der fehlenden Unterstützung durch öffentliche (königliche) Gelder, machte Babbage viele Entdeckungen, die für die spätere Entwicklung der Computer von Bedeutung waren. So benutze er zum Beispiel einen Lochkartenleser (punch-card-reader) als Eingabegerät, arbeitete mit einem Speicher (the store) und benutze eine zentrale Recheneinheit (die er "the mill" nannte) und eine Ausgabeeinheit.

Auch auf anderen Gebieten war Babbage ein genialer Erfinder. Er erfand außerdem den Schienenräumer (cowcatcher, Kuhfänger), ein Dynamometer, das Maß für den Schienenabstand bei der Eisenbahn, verschiedene Signale für Leuchttürme und vieles andere. Auch an Verschlüsselungstechniken war er sehr interessiert.  Weitere Informationen zu Charles Babbage finden Sie auf folgenden Web-Seiten:


Who was Charles Babbage?
Charles Babbage

Science Museum's Difference Engine:
http://www.sciencemuseum.org.uk/visitmuseum/plan_your_visit/exhibitions/computing?keywords=Difference+Engine

Charles Babbage Foundation:
http://www.babbagefoundation.org/
Turing, Alan Jacquard, Joseph-Marie
Backbone Ein Netz auf der obersten Ebene eines hierarchischen Netzwerks. Ein Backbone-Computer ist ein zentraler Rechner, der in der Lage ist, zum Beispiel alle Mailadressen entweder aufzulösen (also eine Route bzw. einen Weg zu einer Adresse zu finden) oder definitiv festzustellen, daß es sich um eine ungültige Adresse handelt. Backbone-Computer arbeiten mit höherer Geschwindigkeit und Bandbreite als die Computer niedriger Hierarchien. Zur Zeit liegt die Übertragungsgeschwindigkeit der klassischen Backbones zwischen 34 bis 150 MBit pro Sekunde. Bridge, Router
Backbone Cabal Die Bezeichnung "Backbone Cabal" (engl. Backbone Clique) wird für die Administratoren von Backbone-Computern verwendet, die oft willkürlich entscheiden, welche Newsgroup sie auf ihrem Server dulden und welche nicht. Damit entscheiden sie praktisch über die Existenz der Gruppe, denn eine Gruppe, deren Traffic nicht weitergeleitet wird ist bald am Ende. Backbone, Traffic, Usenet
BackWeb BackWeb ist ein Push-Dienst im Internet. Das Client-Programm von BackWeb (http://www.backweb.com) ist eines der schnellsten Netcasting-Clients. Die Informationen können in verschiedenen Formaten abgerufen werden. So ist es zum Beispiel möglich, die Nachrichten als Bildschirmschoner, Hintergrundgrafik oder als Audio-Datei zu präsentieren. In sogenannten "InfoFlashes" können die aktuellen Nachrichten in jede beliebige Windows- oder Macintosh-Applikation eingeblendet werden. Das Client-Programm ist leicht zu installieren und zu bedienen und arbeitet mit dem Internet Explorer (4.0) zusammen. BackWeb gibt es für Windows 3.x, 95, NT und Macintosh. Die Beta-Version ist frei verfügbar. Castanet, Marimba, PointCast, Push-Technologie, Webcasting
Bandbreite Bei der Datenübertragung mit dem Computer wird unter Bandbreite die Menge an Daten verstanden, die innerhalb eines bestimmten Zeitraums einen Übertragungskanal passieren kann. Die Bandbreite wird meist in "Bit pro Sekunde" ausgedrückt und auch als maximale Datenübertragungsrate verstanden. Mbps, Kbps
bang siehe unter: "!"  
Bannertausch siehe unter: LinkExchange  
Barksdale, Jim geb. 1944, Präsident und CEO (Chief Executive Officer) der kalifornischenn Netscape Communications Inc., vorher bei verschiedenen Firmen wie McCaw Cellular Communications, AT&T und Federal Express. Netscape
Barshack, Lenny Vorstandsvorsitzender der Firma Bigfoot (http://www.bigfoot.com/). Bigfoot war eine der ersten Firmen, die ein Verzeichnis von E-Mail-Adressen im Web anbot. Heute verfügt das Unternehmen über ein riesiges Verzeichnis von "personenbezogenen" Daten. Bigfoot, Four 11
Baud Baud (gesprochen "bod") wird als Maßeinheit für die Bandbreite oder Übertragungskapazität benutzt. In Baud wird angegeben wie viele Daten mit welcher Geschwindigkeit übertragen werden können. Inzwischen wird die Bezeichnung Baud abgelöst durch die korrektere Bezeichnung bps (Bits per second). Wenn jemand sagt, er habe ein 28.8-Baud-Modem, besitzt er wahrscheinlich ein 28.8-Kpbs-Modem (Kbps steht für Kilo--oder tausend bits pro Sekunde).
Im allgemeinen Gebrauch wird als Baud-Rate eines Modems bezeichnet, wieviele Bits ein Modem pro Sekunde senden oder empfangen kann. Technisch gesehen ist es aber die Anzahl pro Sekunde, in der ein Signalwechsel stattfindet.
Beispiel: Ein 9600 Bit-per-Second Modem arbeitet mit 2400 Baud, es überträgt aber 4 Bits pro Baud (also 4 x 2400 = 9600 bits per second).
Bit , Modem
BBS Abkürzung für Bulletin Board System, ein weit verbreiteter Online-Treffpunkt, wo Benutzer an Diskussionen teilnehmen und Dateien herunter- oder heraufladen können. Oft ist auch eine Online-Unterhaltung (chat) möglich. BBS´s gibt es auf der ganzen Welt, viele laufen auf einem einfachen PC mit einem oder zwei Zugangsleitungen (Telefon), aber es gibt auch große Systeme wie zum Beispiel CompuServe. chat, CompuServe
Bcc: "Bcc:" steht für "Blind Carbon Copy". In dieses Feld können Sie die Adresse eines Empfängers angeben, ohne daß der Name in der Empfängerliste der E-Mail erscheint. Cc:, E-Mail
Beta Test Die Bezeichnung Beta wird bei der Entwicklung von Software benutzt, um zu zeigen, daß die Software sich noch in einem unvollendeten Zustand oder Test-Phase befindet. Der erste Entwurf wird Alpha-Phase genannt. Nachdem die Fehler (hoffentlich) gefunden und beseitigt wurden und die baldige Veröffentlichung bevorsteht, wird die Beta-Phase erreicht (alpha und Beta sind die beiden ersten Buchstaben des griechischen Alphabets).
Für der Beta-Phase braucht die Software-Firma die Hilfe der Kunden und anderer "Beta-Tester". Als Beta-Tester, auch Crash Test Dummies genannt, bekommt man die Software zur Benutzung, muß dafür aber alle Fehler oder Abstürze melden, die während des Tests auftreten. Zur Belohnung kann man dann die endgültige Version der Software zu einem reduzierten Preis erwerben.

Wenn Sie Beta-Tester werden möchten, melden Sie sich beim Autor. Ich hätte da noch etwas Sumpfland in Florida zu verkaufen ...
Crash-Test Dummies
Betriebssystem Das Betriebssystem ist das Grundprogramm eines Computers, das gleich nach dem Einschalten geladen wird. Es nimmt Eingaben des Benutzers entgegen, kontrolliert sie und führt Befehle aus. Außerdem kümmert es sich um die Datenhubertragung von und zur Festplatte sowie anderen Computer-Bestandteilen. Bekannte Vertreter sind Windows, MS-DOS, Mac OS, Unix etc. Mac OS, MS-DOS, Unix, Windows
BeyondMail Das E-Mail-Programm BeyondMail hat schon viele Auszeichnungen bekommen. Wegen seines Ursprungs als Netz-Mailsystem ist das Programm mit seinen speziellen Funktionen wie geschaffen für eine Workgroup. BeyondMail kann viele Mail-Accounts für verschiedene Benutzer verwalten, ohne das es dabei zu Sicherheitsproblemen kommt. Niemand braucht bei BeyondMail Angst zu haben, daß eine andere Person seine E-Mails liest. Dabei bleibt das Programm für den individuellen Gebrauch flexibel genug.

BeyondMail hat ein ausgezeichnetes E-Mail-Filtersystem, mit dem man Mails selbst nach einzelnen Worten in der Überschrift oder im Text herausfiltern kann. Nachrichten können automatisch beantwortet oder in bestimmten Verzeichnissen abgelegt werden. Das Einterffen wichtiger E-Mails kann durch ein akustisches Signal gekennzeichnet werden. Durch eine weitere nützlich Funktion, kann sich der Benutzer an einem bestimmten Termin eine E-Mail wiedervorlegen oder automatisch weiterleiten lassen.

Leider gehört das implementierte Adreßbuch sicher nicht zu den Glanzlichtern des Programmes. Es kann zwar von mehr als einer Person benutzt werden, man kann die darin enthaltenen Adressen auch mit anderen Personen der Workgroup austauschen. Leider ist es für den persönlichenGebrauch nicht besonders felxibel. Auch einzelne Mails kann man nicht als Textdatei speichern, dafür aber ausdrucken.

Durch die Script-Sprache von BeyondMail lassen sich komplexe Mail-Applikationen erstellen. Wer jedoch auch solche Anwendungen keinen Wert legt, ist mit BeyondMail auch als Einzelprogramm gut bedient.
E-Mail
BinHex BINary HEXadecimal, eine Methode zur Konvertierung von Binärdateien (Non-ASCII) in eine ASCII-Datei. Das ist erforderlich, um diese Dateien per E-Mail verschicken zu können, denn das Internet E-Mail-System kann nur ASCII versenden. ASCII , MIME , UUencode
BIOS Akronym für "basic input/output system". Das BIOS ist eine eingebaute Software, die festlegt, was ein Computer ohne von der Festplatte oder Diskette geladenen Programme tun kann. Beim PC enthält das BIOS Kontrollprogramme für die Tastatur, den Monitor, die Laufwerke, die serielle Schnittstelle und verschiedene andere Funktionen. 
In den meisten Fällen befindet sich das BIOS auf einem ROM-Chip, der fest im Computer eingebaut ist (oft auch als ROM BIOS bezeichnet). Das stellt sicher, daß der Computer auch nach einem Programmabsturz wieder einsatzbereit (gebootet) gemacht werden kann. Weil der RAM-Speicher schneller ist als das ROM, sind viele BIOS-Hersteller dazu übergegangen, das BIOS vom ROM in den RAM-Speicher zu kopieren, jedesmal wenn der Computer gestartet wird. Dieses Verfahren ist als "shadowing" bekannt. 
Bei vielen modernen PC trifft man auf ein sogenanntes Flash-BIOS. Das heißt, das BIOS ist auf einem Flash-Memory-Speicher untergebracht, der jederzeit aktualisiert werden kann. Ein modernes BIOS (PnP BIOS), das mit Plug-and-Play-Geräten umgehen kann wird immer als Flash-Memory geliefert. 
Das PC BIOS ist standardisiert, trotzdem gibt es verschiedene BIOS-Versionen. In den meisten Fällen kann das Betriebssystem aktualisiert werden, ohne daß das BIOS geändert wird.
Flash-Memory
bisync Abkürzung für "binary synchronous", eine synchrone Kommunikationsart, die hauptsächlich in Mainframe-Netzen benutzt wird. Der de-facto bisync Standard ist "Binary Synchronous Communications (BSC)" entwickelt von IBM. Der Ausdruck "binary" besagt, daß die Daten binär-kodiert sind, "synchronous" bedeutet, daß beide Teile, also der Sender und Empfänger, vor der Übertragung sychronisiert werden müssen, bevor die Datenübertragung beginnt. asynchron, synchron
Bit Ein Bit ist nicht nur eine bekannte Biermarke aus der Eifel, sondern auch die kleinste Informationseinheit, die ein Computer verarbeiten kann. Es hat entweder den Wert null oder eins. Acht Bit bilden ein Byte. 1 024 Byte entsprechen einem Kilo-Byte, 1 024 Kilo-Byte sind ein Mega-Byte. Prozessor
Bit depth Die Anzahl der Farben, die ein Computer darstellen kann. Der Wert ist abhängig von der Auflösung des Monitors und dem Speicherplatz auf der Video-Karte. 8 Bit können zum Beispiel 256 Farben anzeigen, 24 Bit bereits 16,7 Millionen Farben. Grafikformate
Bit-Buckets Bezeichnung für einen "elektronischer" Abfalleimer in den man Bits und Bytes wegwirft. Papierkorb
Bitmap-Datei Bilder im Bitmap-Format werden Punkt für Punkt gespeichert. Dadurch hat der Computer bei der Anzeige nur wenig Arbeit. Nachteil: Der Speicherbedarf solcher Dateien ist sehr hoch. Das Gegenstück zu Bitmap-Grafiken sind Vektor-Dateien, bei denen Bilder nur als Linien, Kurven und Füllflächen definiert sind. Vektor-Dateien benötigen weniger Speicherplatz auf der Festplatte, dafür aber mehr Rechenaufwand. Grafikformate
Bitnet Das Bitnet (Because It's Time NETwork) ist ein akademisches Netzwerk, daß über 3000 Host-Rechner in mehr als 32 Ländern miteinander verbindet. Das Bitnet entstand an der City University of New York und ist mit identischen Netzen in Kanada und Europa mit dem Namen NetNorth und EARN verbunden. Neben der akademischen Zusammenarbeit bietet das Bitnet auch Diskussionforen, Mailing-Listen genannt, E-Mail-Dienste, FTP (BitFTP) und vieles andere mehr. Betrieben wird das Bitnet hauptsächlich auf IBM-Großrechnern mit dem IBM Network Job Entry Protocol. CUNY, EARN, LISTSERV, NetNorth
Blaxxun Deutsch-amerikanisches Unternehmen der VRML-Technologie. Auf der Homepage von Blaxxun finden Sie Informationen über den VRML-Browser CCpro vor. Dieser Browser zeichnet sich nicht nur durch eine hohe Verarbeitungegeschwindigkeit aus, sondern auch durch die Unterstützung der zusätzlichen von Blaxxun eingeführten VRML-Features. So ist es jetzt zum Beispiel möglich, mit den Objekten in der virtuellen Welt zu interagieren. Gegenstände können aufgenommen, benutzt und an anderer Stelle wieder abgelegt werden. Damit ist sogar die Erstellung von komplexen 3D-Spielen möglich geworden. Der Browser und weitere Software stehen auf der Blaxxun-Homepage zum Download bereit. VRML
Blinde Kuh Die Blinde Kuh (http://www.blinde-kuh.de/), die Suchmaschine für Kinder ist ein seit 1997 privat betriebenes Webprojekt für Kinder.

Es handelt sich um ein nicht-kommerzielles Internet-Projekt von Birgit Bachmann und Stefan R. Müller aus Hamburg.

Das Projekt fördert alle Bemühungen, die dem Interesse der Kinder im Netz dienen und den Mehrwert einer dezentralen Kinderseitenlandschaft steigern. Die Kindersuchmaschine wurde mehrfach ausgezeichnet und wird von staatlichen Stellen als pädagogisch besonders wertvoll eingestuft.
Suchmaschine
Blue Ribbon Campaign Die Blue Ribbon Campaign ist inzwischen das Symbol gegen Zensur und für die Durchsetzung der Bürgerechte im Internet. Abgeleitet wurde diese Kampagne vom Vorbild der amerikanischen "Yellow Ribbon"-Kampagne für die Vietnam-Heimkehrer und die "Red Ribbon"-Kampagne für die AIDS/HIV-Positiven. Initiiert und durchgeführt wird diese Kampagne von der Electronic Frontier Foundation (EFF), einem Zusammenschluß von engagierten Computernutzern.
Bei Ihren Aktivitäten beruft sich die Organisation unter anderem auf die Deklaration der Menschenrechte aus dem Jahre 1948 und sogar auf eine amerikanisches Recht aus dem Jahre 1791. Inzwischen ist aus dieser lokalen Initiative eine weltweite Bewegung geworden. Web-Sites auf der ganzen Welt zieren sich mit dem blauen Banner und versuchen die Zensur und die Einflußnahme des Staates auf das Internet abzuwehren.
Dabei geht es jedoch nicht um die Verbreitung ungesetzlichem Materials, aber alles was legal in Bücherläden verkauft, in Büchereien erhältlich oder in Zeitungen gedruckt wird, soll auch online legal verbreitet werden können. 
Jeder der eine Homepage besitzt, ist eingeladen, bei dieser Kampagne mitzumachen. Auf Anfrage wird gerne die Erlaubnis erteilt, das Banner auf der eigenen Homepage einsetzen zu können. Weitere Infos gibt es per Mausklick.
EFF
Blog Blog is die Abkürzung für WeB Log, also ein Internet Tagebuch.

alles über Weblog (Blog):
http://de.wikipedia.org/wiki/Blog
Weblog
Bobby, Bobby Approved

Mit dem Editor Bobby haben die Webautoren die Möglichkeiten ihre Webseiten im Bezug auf Zugänlichkeit für die Sehbehinderten zu testen und zu verbessern. Die Autoren bezeichnen das Programm als "Netzzugänglichkeits-Software-Tool".

Das Programm kostet als Einzellizenz $99.00 und läuft auf den gängigen Betriebssysteme wie Windows, Mac OSX, UNIX, LINUX, Solaris etc.


Der Service kann auch Online kostenlos genutzt werden:
http://www.coggan.com/bobby-approved.html


Siehe außerdem dazu:

Web Content Accessibility Guidelines 1.0:
https://www.w3.org/TR/1999/WAI-WEBCONTENT-19990505/

WWW, HTML, Sehbehinderten
Body Der Text eines Newsgroup-Artikels oder einer E-Mail wird als Body bezeichnet. Andere Bestandteile sind zum Beispiel die Überschrift (subject) oder der Name des Verfassers (author). Alle diese Angaben befinden sich im Kopf (header) eines Artikels. Artikel, Author, Header, Newsgroups, Subject
Bologna Pony Das Programm sucht Grafiken in den Newsgroups und lädt sie zum Betrachten auf den eigenen Rechner herunter. Es enthält Filter- und Sortiermechanismen. Die Dateigröße für die Grafiken kann begrenzt werden. Bologna Pony läuft unter Microsoft Windows 95 oder NT und kostet $19.95, eine kostenlose Testversion ist erhältlich.

KnowWare Technology:
https://www.igi-global.com/dictionary/knowware/40602

Newsgroups, Usenet
Bonding Bei einer ISDN-Verbindung haben Sie zwei B-Kanäle, die es Ihnen ermöglichen, zwei separate Verbindungen aufzubauen. So können Sie zum Beispiel ein Telefongespräch führen, während Sie im Internet surfen. 
Beim "bonding" (von engl. verbinden) werden beide Kanäle für die selbe Verbindung eingesetzt. Dadurch verdoppelt sich die Übertragungsrate der Daten. Einziger Nachteil: man kann nur eine Verbindung aufbauen.
ISDN
Boole, George Wenn Ihnen der Name George Boole (1815-1864) bekannt vorkommt, dann liegt das vielleicht daran, daß Ihnen bei Ihrer Suche im Internet die Boolschen Operatoren (englisch Boolean operators) begegnet sind. Viele der Internet-Suchmaschinen benutzen diese Operatoren, um etwas mehr Logik in die Gestaltung einer Suchabfrage zu bringen. 
Eben diese Logik wurde von George Boole, einem englischen Mathematiker und Logiker erfunden. Im Jahre 1854 veröffentlichte Boole eine Schrift mit dem Titel: "An Investigation of the Laws of Thought, on Which Are Founded the Mathematical Theories of Logic and Probabilities" (auch Autoren des 20. Jahrunderts könen das selten kürzer fassen). Dieses Werk war das Ergebnis langer Forschungen und enthielt das Konzept, daß später unter dem Namen Boolsche Algebra bekannt wurde. Dort wies Boole nach, daß Logik, und zwar die Art Logik die Aristoteles vor 2000 Jahren beschrieben hatte, durch algebraische Gleichungen berechnet werden konnte. Damit gehörte die Logik nicht länger in den Bereich der Metaphysik sondern zur Mathematik. 
Booles Zweig der Mathematik wurde als symbolische Logik bekannt, in der logische Prozesse durch algebraische Symbole ausgedrückt wurden. Das waren die Ursprünge, die dazu geführt haben, daß Sie später bei einer Suchmaschine zum Beispiel nach "cow and flatulence" suchen können.

Siehe dazu:

Boolesche Logik:
http://www.schmedi.de/belegarbeit/Seiten/boolean.html

Babbage, Charles
Boolsche Operatoren Benannt nach dem englischen Mathematiker George Boole (1815-1864), dem Begründer des algebraischen Kalküls in der Logik (Boolesche Algebra), werden die Verknüpfungen von Begriffen mit "and", "or", "xor", "near" und "not" als boolesche Operatoren bezeichnet. Boolsche Operatoren werden u.a. bei Datenbank-Abfragen verwendet. Boole, George, Suchmaschinen
BOOTP Die Abkürzung steht für "Bootstrap Protocol" und bezeichnet ein Internet Protokol, das es ermöglicht, einer diskettenlosen (laufwerkfreien) Workstation eine eigene IP-Adresse zuzuordnen. Sie erhält die IP-Adresse von einem BOOTP-Server im Netzwerk. Das Protokoll ist durch das RFC 951-Dokument definiert. Boot, Diskless Workstation
Bots siehe Robots  
bounce Eine E-Mail, die keinen Empfänger findet wird an den Absender zurückgesandt (bounce, engl. ~ zurückprallen, abprallen). E-Mail
Bozo Bozos nennt man in den USA scherzhaft "spätpubertierende" Zeitgenossen, deren ganzen Sinnen und Trachten darauf ausgerichtet ist, anderen massiv auf den Wecker zugehen. Bozos treten vermehrt im Usenet oder beim IRC auf. Argumente, abweisende Bemerkungen oder selbst Beschimpfungen nützen nichts, im Gegenteil, der Bozo ernährt sich scheinbar davon. IRC, Killfiles, Usenet
Bozo-Filter siehe unter: Killfiles  
bps Abkürzung für Bits-Per-Second, eine Maßzahl für die Geschwindigkeit, mit der Daten von einem Ort zum anderen übertragen werden. Ein 28,8 kps-Modem kann 28,800 Bits pro Sekunde übertragen. Bandwidth , Bit
BrainTree eBase/Mailer eBase/Mailer ist eine E-Mail-Client mit dem man auch leicht eine eigene Mailing-Liste einrichten und verwalten kann. Das Programm läuft unter Windows 95, ist Shareware und kostet $14. Eine Testversion für 21 Tage ist erhältlich.

 

BrainTree Ltd. http://www.braintree.com/
Client, E-Mail
Bridge Ein Computer, der den Nachrichtenaustausch zwischen zwei Netzwerksegmenten durchführt. Backbone, Gateway, Router
Britannica Internet Guide (BIG) Der Britannica Internet Guide (BIG) ist ein kostenloser Dienst der Encyclopedia Britannica. BIG gehört sicher zu den besten Sites im Web. Ähnlich wie bei Lycos´ Point Review werden auch bei BIG Web-Seiten besprochen. Allerdings enthält BIG nur Verweise auf Seiten mit interessanten und verwertbaren Informationen. Die Redakteure des Lexikon-Verlages haben sich viele der Millionen von Web-Seiten angeschaut und nur einige davon nach den folgenden Kriterien katalogisiert:

  • Tiefe und Aktualität sowie Vollständigkeit der Informationen,
  • Qualität und Darstellung der Präsentation,
  • Fachkenntnis des Autors oder des Verlages,
  • Elegance des Designs und die Leistigkeit der Navigation,
  • Zeitraum der Aktualisierung und
  • Qualität von Grafiken und Multimedia-Dateien.

Die Web-Seiten die so untersucht wurden erhielten Noten von 0 (schlecht) bis 3 (best of web) Sternen. Insgesamt schafften nur 65000 Sites den Britannica-Standard, davon erhielten 30% das Ergebnis "Best of the web", 15% schafften noch gerade einen Stern, zwei Sterne waren für weniger als 1% zu vergeben. Die meisten der von der Britannica-Jury untersuchten Seiten (über 85%) fielen durch.

Was bedeutet das für den "normalen" Benutzer? Ganz einfach: Der Britannica Internet Guide ist eine Stelle, wo man Informationen über die besten Sites im Web finden kann.
Suchmaschinen, Web-Verzeichnis
Broadcast Als Broadcast bezeichnet man eine Methode, bei der Nachrichten an alle Teilnehmer verteilt werden (Beispiel: Radio, TV, aber auch die Artikel im Usenet). Usenet, Web-Radio, Web-TV
Browser Ein Client-Programm mit grafischer Benutzeroberfläche für das Anschauen der Seiten im World-Wide-Web. Die Hauptvertreter sind zur Zeit der Netscape Communicator und der Internet Explorer von Microsoft. Browser "verstehen" auch Gopher-, Mail- und Newsprotokolle und können auch als Client dieser Anwendungen verwendet werden. Browser können durch Zusatzprogramme (Plug-Ins) in ihren Möglichkeiten erweitert werden und auf diese Weise auch Multimedia-Inhalte wiedergeben. Homepage, Web
brute force Brute Force (auf deutsch etwa: Rohe Gewalt) wird eine Programmiertechnik genannt, bei der die schiere Computer-Power dazu benutzt wird, um ein Problem zu lösen. Ein klassisches Beispiel ist das berühmte Traveling Salesman Problem (TSP). Der Vertreter hat die Aufgabe 10 Städte im ganzen Land zu besuchen. Um herauszufinden welche Städte er in welcher Reihenfolge besuchen muß, um den geringsten Weg zurückzulegen, werden bei der Brute-Force-Methode einfach die gesamten Entfernungen für alle möglichen Routen berechnet und dann die kürzeste ausgewählt. Diese Vorgehensweise ist nicht besonders effizient, weil viele Routen von vornherein schon wegfallen. Viele Schachprogramme arbeiten, zumindest teilweise, nach einer brute force-Strategie.

Obwohl die brute force-Programmierung nicht besonders elegant ist, hat sie ihren festen Platz beim Entwurf von Software (Software Engineering). Die Methode ist zwar langsam, bringt aber immer korrekte Ergebnisse. Hilfreich ist sie auch zum Testen von schnelleren Algorithmen. Oft wird die brute force-Methode auch einfach nur eingesetzt, weil man keine Zeit für die Entwicklung eleganter Methoden hat.
Programmierung, Programmiersprachen
btoa Gesprochen "b to a", ein Unix-Program das Binär-Dateien in ASCII-Dateien verwandelt. Das Gegenstück nennt sich atob. ASCII
BTW "by the way", dt. übrigens, eine häufig gebrauchte Abkürzung bei E-Mails oder Nachrichten in einer Newsgroup. IMHO , TTFN
Btx-Plus Btx-Plus ist ein Dienst von T-Online mit einigen ausgewählten Angeboten, die in hochauflösender Grafik dargestellt werden. Für Btx-Plus wird eine zusätzliche Stundengebühr berechnet. Btx, T-Online
Bucknell University Online Dictionaries Wahrscheinlich haben Sie zu Hause oder in Ihrem Büro ein Wörterbuch. Vielleicht haben Sie sogar eine neue Ausgabe. Wenn Sie sich einmal die Online-Seiten der Bucknell University anschauen, werden Sie sicher raus dem Staunen nicht mehr herauskommen. Hier haben Sie den schnellen Zugriff auf mehr als 400 Wörterbüchern und Thesauri mit über 130 Sprachen. Alles nur einen Mausklick entfernt.
Hier finden Sie sogar Sprachen, von denen Sie sicher noch nie gehört haben, von Afrikaans bis Xhosa. Aber nicht nur das. Auf den Bucknell-Seiten sind auch Wörterbücher von Kunstsprachen wie zum Beispiel Klingon.
Alle diese hochwertigen Online-Wörterbücher sind frei zu benutzen, einige kann man sogar downloaden. Zu einigen Sprachen existieren Übersetzungsprogramme. Eine solch ausgezeichnete Web-Site findet man nicht alle Tage. Der Suchmaschine Magellan waren die Seiten eine Auszeichnung mit vier wert. Vorschläge, Ergänzungen, Korrekturen oder Kritik kann per E-Mail an den Site-Manager geschickt werden.
Dictionaries
BUILDER.COM Die im Juni 1997 gestartet Site dient hauptsächlich Entwicklern von Internet- und Intranet-Applikationen als erste Anlaufstelle im großen CNET Technologie-Netzwerk. Neben wichtigen "how-to"-Informationen findet man bei BUILDER Besprechungen von Web-Entwicklungstools, aktuelle Nachrichten aus der Industrie und Software zum Downloaden. Jede Woche veröffentlicht die Site eine Titelstory mit neuen Trends, Industrie-News und Softwaretests. In zwei anderen Kolumnen, ''The big picture'' und ''SuperScripter'' werden wöchentlich im abwechselnden Rhythmus produziert. ''The big picture'' interessiert sich besonders für die Entwicklungen im Web-Business und Electronic Commerce, während ''SuperScripter'' Informationen aus dem Bereich Javascript anbietet.

CNET: The Computer Network ist eine der führenden amerikanischen Medien-Gesellschaft, die Fernsehprogramme mit Web-Sites miteinander verbindet. CNET bietet dem Benutzer exzellente Informationen über Computer, Internet und digitale Technologien. Das Fernsehprogramm der Gesellschaft ist überall in den USA zu empfangen und erreicht bei den wöchentlichen Sendungen mehr als 9 Millionen Zuschauer.
CNET
Bulletin Board System Abkürzung: BBS. Ein Computersystem mit der dazugehörigen Software, der Dienste wie E-Mail, Dateiarchive, Chat u.a. meistens zu einem bestimmten Thema anbietet. Traditionell sind BBS im Hobbybereich vertreten, aber auch im Web gibt es eine wachsende Anzahl von BBS, die meistens von Behörden, Schulen, Privatpersonen oder Forschungsinstituten betrieben werden. Campusweite Informationssysteme, Forum
Bus Network Ein Netzwerk, bei dem alle Knoten über ein Kabel (dem Bus) miteinander verbunden sind. Ein Bus-Netzwerk hat zwei Endpunkte. Ethernet-Netzwerke haben zum Beispiel eine Busstruktur. Andere verbreitete Netzwerk-Strukturen sind ringförmig oder sternförmig. Ethernet, Ring Network, Star Network, topologie
Bustakt Ein Prozessor und die einzelnen Bauteile eines Computers, wie zum Beispiel die Grafikkarte, sind durch mehrere Datenleitungen miteinander verbunden, die den sogenannten Bus bilden. Der Bustakt gibt vor, wie schnell der Prozessor mit dem Rest des Computers Daten austauschen kann. Je höher der Takt des Busses (im Megahertz), desto besser kann die Gesamtleistung des Computers ausfallen. Betriebssystem, Hauptplatine
Byte
  1. Eine Anzahl von Bits, die ein Zeichen repräsentieren. Meistens besteht ein Byte aus 8 Bits, manchmal sind es auch mehr, je nachdem, was für ein Längenmaß festgelegt wurde.
  2. Amerikanisches Computermagazin (http://www.byte.com/).
Bit

Autor Peter Klau:

Derzeit lebt Peter Klau in Dortmund und hat bis jetzt zahlreiche Titel über das Internet, MP3, PGP, Online Banking und verwandte Themen veröffentlicht und ist auch durch Beiträge in Zeitschriften als Experte ausgewiesen.